security.txt Generator nach RFC 9116 und BSI TR-03183-3
Tragen Sie Domain und Adressen ein, der Generator schreibt die Datei: mit den Kommentaren und der Reihenfolge, die die Technische Richtlinie des BSI vorsieht, einem gültigen Ablaufdatum und Hinweisen, was noch fehlt. Dazu auf Wunsch der Entwurf einer Richtlinie zur koordinierten Offenlegung.
Kostenlos, ohne Anmeldung. Die Datei entsteht in Ihrem Browser. Wir zeichnen auf, wie das Werkzeug genutzt wird, und speichern beim Kopieren oder Laden die eingetragene Domain, aber keine E-Mail-Adressen und keine weiteren Inhalte (Datenschutz). Grundlage: RFC 9116, BSI TR-03183-3 Version 1.0.0, Verordnung (EU) 2024/2847. Keine Rechtsberatung.
Ihre security.txt
Entwurf der CVD-Richtlinie
Auf die Richtlinie zeigt das Feld Policy. Der Entwurf enthält die Mindestinhalte nach Abschnitt 4.4 der TR-03183-3 und übernimmt Ihre Adressen. Er ist ein Ausgangspunkt, kein fertiger Text: Prüfen Sie jede Zusage darauf, ob Sie sie mit Vertretung einhalten können.
Leer bleibt ein Platzhalter in eckigen Klammern.
Weiterer Meldeweg. Erscheint nur in der Richtlinie, nicht in der security.txt.
Nach dem Erzeugen: veröffentlichen, signieren, prüfen
Die Datei ist in Minuten geschrieben. Damit Werkzeuge und Behörden sie finden und ihr trauen, folgen drei Schritte.
1. Signieren
Die TR-03183-3 verlangt in Abschnitt 4.2.10 eine OpenPGP-Signatur nach RFC 9580, möglichst mit einem eigenen Schlüssel, der höchstens fünf Jahre gilt. RFC 9116 empfiehlt sie. Mit GnuPG genügt ein Befehl; er legt die Signatur um den Text, die Datei bleibt lesbar:
gpg --clearsign --local-user psirt@ihre-domain.de security.txt
mv security.txt.asc security.txt
Den öffentlichen Schlüssel als .asc-Datei unter der Adresse ablegen, die im Feld Encryption steht, und den Fingerabdruck auf der Meldeseite nennen (TR Abschnitt 4.3.2).
2. Veröffentlichen
Die Datei gehört nach /.well-known/security.txt, ausgeliefert über HTTPS als text/plain, ohne Weiterleitung. Firewall und DDoS-Schutz dürfen Prüfdienste nicht aussperren (TR Abschnitt 4.2.11).
3. Prüfen
Der Abruf muss Status 200 liefern: curl -sI https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt. Die Signatur prüfen Sie mit gpg --verify security.txt. Die TR nennt findsecuritycontacts.com und internet.nl als Prüfdienste, die die Datei lesen können müssen. Alles auf einmal, samt Signatur, Schlüsseln und den Regeln der TR, prüft unser security.txt Check.
4. Pflegen
Das Ablaufdatum soll höchstens ein Jahr in der Zukunft liegen, den Inhalt verlangt die TR mindestens vierteljährlich zu prüfen (Abschnitt 4.2.9). Tragen Sie den nächsten Prüftermin gleich in den Kalender ein.
Und dahinter?
Eine security.txt ist nur so gut wie das Postfach dahinter. Erstantwort binnen 5 Werktagen, Detailantwort binnen 10 Werktagen (TR Abschnitt 4.4.8), und bei einer aktiv ausgenutzten Schwachstelle die Meldung nach Artikel 14 binnen 24 Stunden. Wer die Adressen liest und wer bewertet, beschreibt der Leitfaden PSIRT im Mittelstand.
Alle Felder, die Unterschiede zwischen RFC 9116 und TR-03183-3 und die häufigsten Fehler erklärt die Anleitung zur security.txt. Was in die Richtlinie gehört, steht im Leitfaden CVD-Richtlinie. Die TR ist freiwillig; die Verordnung verlangt eine Kontaktadresse (Anhang I Teil II Nummer 6), aber kein Format.
Die Datei steht. Wer liest das Postfach?
CRA Response Center nimmt Meldungen an Ihrer Adresse an, prüft jede auf Hinweise für die Meldepflicht und weckt Ihre Rufkette, auch nachts und am Wochenende. Sie entscheiden, wir halten den Ablauf und den Nachweis.